Motion Picture Association & Freie Selbstkontrolle der Filmwirtschaft


MPA | Motion Picture Association

Die 'Motion Picture Association' (MPA) (früher 'Motion Picture Association Of America - MPAA') ist ein Verband der sechs großen US-Filmstudios (Paramount Pictures Corporation, Sony Pictures Motion Picture Group, The Walt Disney Studios, Universal Pictures, Warner Bros. Entertainment Inc. und seit 2019 Netflix). Vorwiegend ist die 'Motion Picture Association' durch Ihre Altersempfehlungen für Kinofilme bekannt.
1922 wurde die 'Motion Picture Producers And Distributors Of America' (MPPDA) von den damaligen Chefs der Major Studios gegründet. Sie sollte eine Interessenvertretung der Filmindustrie sein, um deren Image aufzuwerten und einer staatlichen Zensur entgegenzutreten. Der erste Präsident der MPPDA, William Harrison Hays, entwickelte ein System der Selbstzensur, den sogenannten Hays Code - dieser wurde erst Mitte der 1965er Jahre abgeschafft. Seit 1968 gibt es das bis heute verwendete System, welches stark vom Gedanken der künstlerischen Freiheit und der Eigenverantwortung der Eltern für ihre Kinder geprägt ist.
Neben der Altersempfehlung ist die MPA-Nummer im Abspann amerikanischer Produktionen bekannt. Das erste Zertifikat erhielt 1934 der Film 'The World Moves On' von John Ford. Filme mit unterschiedlichen Schnittfassungen, erhalten unter Umständen mehrere Nummern.
Im Jahr 2015 erhielt der Film 'Chloe & Theo (Chloe rettet die Welt)' von Ezna Sands die Nummer 50.00
0.
Leider gibt e
s keine komplette MPA-Nummernliste, weder öffentlich verfügbar bei der MPA noch im Web. Das 
movieinsider-Dokument ist der Versuch nach und nach eine eigene Liste anzufertigen.

WEBSITE|USA     HISTORY|D     HISTORY|USA     MPA-NUMMERN|29.11.2020


FSK | Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft

Die 'Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH' (FSK) ist eine deutsche, von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) getragene, Einrichtung.
Vorwiegend besteht die Aufgabe der FSK in der Prüfung der Altersfreigabe von Filmen, DVDs, Blu-rays und sonstigen Medienträgern, die in Deutschland zur öffentlichen Vorführung vorgesehen sind. Eine Pflicht zur Prüfung durch die FSK besteht nicht.
Gegründet wurde die FSK nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, nach dem Vorbild des in den USA geltenden Hays Code. Der erste Film, der der FSK vorgelegt wurde, war im Juli 1949 'Liebespremiere' (Regie: Arthur Maria Rabenalt, 1944).
Im Dezember 2004 wurde die 100.000 Produktion geprüft ('Sophie Scholl - Die letzten Tage' von Marc Rothemund, 2005).
Über die Jahre änderte sich, genauso wie bei der MPA, das System nur geringfügig und die Bandbreite der zu prüfenden Medien wurde größe
r.

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Stand: 29. November 2020